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Die Klasse 8aR besichtigt beim Umwelttag den Wilhelm-Hack-Garten in Ludwigshafen

Bericht Umwelttag 8aR

Mittwoch, 6.Juli 2022: Fast die gesamte 8aR (mit Ausnahme von Krankheitsfällen wie Erkältungen) versammelte sich um Punkt 8:00 Uhr in ihrem Klassenzimmer (215).
Die Erwartungen waren hoch: Destination des Tages war der Wilhelm-Hack-Garten in Ludwigshafen, dessen Devise Urban Gardening, also „Gärtnern in der Stadt“ lautet.
Punkt 8:02 Uhr traf Frau Braig in Begleitung von Frau Dengler ein, die wiederum ein Kartenspiel im Gepäck hatte, welches auf der knapp anderthalbstündigen Fahrt noch zu großer Unterhaltung führen sollte.
Nachdem sichergestellt wurde, dass jeder einmal auf Toilette war, marschierten 30 Mann – pardon,
Frau, zur Straßenbahnhaltestelle Blumenthalstraße.

Die kurze Verwirrung, ob man nun Linie 5R oder die normale 5 nehmen sollte, löste sich nach der Entdeckung, dass es eine der beiden Linien gar nicht gäbe, in Luft auf. Die Tickets wurden eingelöst und wir nisteten uns in der Bahn ein, welche uns bis zum Mannheimer Paradeplatz fahren würde.
Auf dem Weg zu oben genanntem Paradeplatz wurden wir dazu aufgefordert, mit unseren Handys Bilder von Kulissen zu machen, die wir als geeignet für Grünflächen empfanden – dieser Aufforderung kamen die meisten auch nach:
Das Dach vom Filmpalast Luxor, die Fassade des Baumarktes und sogar kleinere Siedlungen waren vor unseren unbestechlichen und professionellen Blicken nicht sicher.

Knapp 70 Minuten später verließen wir die zweite Bahn und legten noch einen fünfminütigen Fußmarsch durch Ludwigshafen hin, bis wir an einen Gartenzaun von lächelnden Shampooflaschen begrüßt wurden (natürlich lächelten nicht die Flaschen selber, sondern vielmehr die Gesichter, die ihnen aufgemalt wurden).
Diese Flaschen dienten als Miniatur-Beet für kleinere Blumen und Kräuter wie Gänseblümchen oder Löwenzahn – ein super Ansatz für Recycling, dachten wir.
Doch es kam noch besser: Im Inneren des Gartens konnte ein überdimensionaler Blumentopf aus Keramik bewundert werden und noch vor dem Essen, das die Schülerinnen selbst mitbrachten, stellte sich dieser Blumentopf als Sitzecke heraus.
Erklomm man eine 2 Meter hohe Leiter, dann merkte man schnell, wieso diese Auftragsarbeit das Highlight der Klasse war.
Auf festgetretener Erde standen eine kleine Bank, ein Tisch sowie Sonnenblumen.
Die, die keinen Platz mehr im Topf hatten, schauten sich ein wenig auf Bodenhöhe um. Im Garten wimmelte es nur so von Recycling: Eine alte Badewanne fungiert dort als Gemüsebeet,
zwei Schutzbleche von Fahrrädern leiteten nun Wasser eines Brunnens und mehrere Spinnen aus ausgedienten Zeitungen hingen entspannt an den Wänden.
Bereits nach 1,5 Stunden mussten wir uns auf den Rückweg machen: Zu früh, ging man nach den Fans des Blumentopfs. Doch es war sicherlich die richtige Entscheidung, denn auf der Fahrt zurück nach Heidelberg wurde vor Erschöpfung kaum ein Wort gesprochen, einige Schülerinnen schliefen sogar. Und obwohl man noch zwei Tage später Mikroinsekten in den Haaren fand, sahen wir sie positiv; als kleine Erinnerung an diesen Umwelttag.

Klara Neustadt, 8aR

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